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Grenzen setzen

Wird meine Würde missachtet, d.h. ich werde ignoriert (s. Würdiges), dann muss ich dem Pferd die Grenzen setzen, die notwendig sind, damit sichergestellt ist, dass anderen, mir bzw. ihm selbst kein Schaden entsteht. Hierbei beginne ich sehr soft. Steigere mein Einwirken aber, bis ich eine Wirkung erziele. Nach ein paar Minuten überprüfe ich das vorherige Verhalten nochmals und wiederhole das, bis das gewünschte Verhalten auf niedriger Stufe abrufbar ist. Im laufe der nächsten Tage frage ich immer mal wieder nach. Wichtig: Wenn Sie in der Situation, in der Sie sich befinden, nicht in der Lage sind, die Grenzen zu setzen, Z.B. weil es in dem Umfeld in dem Sie sich befinden (Gelände statt Reitplatz) nicht möglich ist, ihnen das richtige Werkzeug fehlt (z.B. Strick zum Schwingen) oder sonstiges, dann gehen Sie am Besten gar nicht auf das Verhalten ein. Je eher Sie darüber hinweg gehen,  um so weniger prägt sich das Verhalten ins Pferdegehirn ein. Überlegen Sie dann, wie Sie in einer sicheren Umgebung dem Pferd beibringen können, dass das so nicht geht. Holen Sie sich im Zweifel Rat bei einem Fachmann. Ganz wichtig: Je früher Sie Grenzen setzen, umso softer können Sie vorgehen. Falsch verstandene Rücksicht führt nur dazu, dass Sie später energischer werden müssen. Damit wir uns richtig verstehen: Es geht hier nur um die Verletzung von Würde, d.h., von Rücksichtslosigkeit mir bzw. anderen gegenüber und den damit verbundenen Gefahren, nicht um um Angst, Schmerz oder Lernprozesse.
Begrenzendes
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