© Copyright - Ernst Göppinger - Neukloster - 2018 Fotos: Monika Göppinger - Grafik: Peter Kaste
Kommunikation 1. Warum dieses Buch? 1.1 Systeme 1.1.1 Geschlossene Systeme 1.1.2 Offene Systeme Mensch 2. Körpersprache 2.1 Körpersprache und Pferde 2.1.1 Einführung 2.1.2 Überblick 2.1.3 Hintergrund 2.2 Körpersprache sprechen 2.2.1 Darstellung der Emotionen 2.2 Gesetze des des Raumes 2.2.3 Körperschwerpunkte 3. Denken und Verhalten 3.1 Eine Geschichte lernen 3.2 Grundprinzipien des Lernens 3.3 Gehirn - Verhalten - Lernen 3.3.1 Einführung 3.3.2 Gehirn 3.3.3 Verhalten 3.3.4 Lernen Pferd 4. Mit Pferden arbeiten 4.2 Grundsätzliches 5. Freund sein Buch Arbeitsblätter Impressum Datenschutz Wir über uns Tagebuch Ihre Meinung
Übrigens Vom MIT (Massachusetts Institute of Technology) habe ich mal gelesen, dass dort theoretische Betrachtungen über den Bestand von Sozialsystemen vorgenommen wurden. Dabei kam heraus, dass zwei Dinge gegeben sein müssen, damit Sozialsysteme bestand haben. 1. Alle am System beteiligten müssen einen Nutzen davon haben 2. Wenn ein Teilnehmer die notwendigen Regeln verletzt (z.B. meine Würde), dürfen die Sanktionen 80% dessen was seine Verletzung bedeutet nicht übersteigen. Bezogen auf das “Sozialsystem Mensch - Pferd” bedeutet das, dass Sie als Reiter einen Anspruch darauf haben, dass Ihnen der Umgang mit Pferden zu etwas Nutze ist. Gleiches gilt für das Pferd z.B. ein verbessertes Wohlbefinden durch regelmäßige Gymnastizierung. Sie werden ihm seine Versorgung aber nur zukommen lassen, wenn es Sie z.B. nicht ständig anrempelt. Sonst verlieren Sie irgendwann die die Lust  und vernachlässigen das Pferd bzw. trennen sich von ihm. Deshalb sollte ein Rempler entsprechend der 80% Regel sanktioniert werden. Z.B. mit einem kräftigen Touchieren Ihres Führstrickes.
Grundsätzlich gelten bei mir zwei Dinge 1. Die Würde des Menschen ist unantastbar 2. Ein Pferd ist auch nur ein Mensch. Ersteres steht im Grundgesetz. Wenn als jemand meint mich auf Seite zu schubsen oder gar umrennen zu wollen, werde ich ungemütlich. Das zweite erschließt sich jedem, der sich mit dem Thema Gehirn beschäftigt. Pferde sind also denkende Wesen wie wir auch. Ihre Art zu Denken mag sich etwas von unserer unterscheiden, so wie es sich anders fortbewegt. Grundsätzlich läuft es immer noch auf Armen und Beinen. Da sein Gehirn in etwa so groß ist wie unseres, so schwer ist wie unseres, seine innere Struktur die gleiche ist wie unsere und seine Hirnzellen nicht von unseren zu unterscheiden sind, gilt Grundsatz 1 auch für die Pferde. D.h., sie haben ein Recht darauf von uns würdig behandelt zu werden.
Kommunikation - Mensch - Pferd
Grundsätzliches