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Kommunikation 1. Warum dieses Buch? 1.1 Systeme 1.1.1 Geschlossene Systeme 1.1.2 Offene Systeme Mensch 2. Körpersprache 2.1 Körpersprache und Pferde 2.1.1 Einführung 2.1.2 Überblick 2.1.3 Hintergrund 2.2 Körpersprache sprechen 2.2.1 Darstellung der Emotionen 2.2 Gesetze des des Raumes 2.2.3 Körperschwerpunkte 3. Denken und Verhalten 3.1 Eine Geschichte lernen 3.2 Grundprinzipien des Lernens 3.3 Gehirn - Verhalten - Lernen 3.3.1 Einführung 3.3.2 Gehirn 3.3.3 Verhalten 3.3.4 Lernen Pferd 4. Mit Pferden arbeiten 4.2 Grundsätzliches 5. Freund sein Buch Arbeitsblätter Impressum Datenschutz Wir über uns Tagebuch Ihre Meinung 3.3.4 Lernen
Großhirn vs. Kleinhirn Immer wieder stellt man fest, dass man während einer Reitstunde viel erklärt bekommen hat, bei der nächsten Stunde aber gar nicht mehr soviel davon weiß. Die Ursache liegt weder darin, dass Sie dumm sind noch darin dass derjenige der unterrichtet unfähig ist. Es wird einfach nur übersehen, dass es zwei Arten von Lerninhalten gibt. Das reiterliche Wissen und  das reiterliche Können. Wenn also jemand Erklärungen bekommt, die zum reiterlichen Wissen gehören ist es besser mit dem Pferd stehen zu bleiben. Denn solange sich das Pferd bewegt, ist das Kleinhirn gefordert und das Großhirn nicht sonderlich aufnahmebereit. Wenn Sie also etwas verstehen wollen, bitten Sie den Lehrenden kurz anhalten zu dürfen. Am besten ist es die Gruppe positioniert sich um ihn herum und er steht im Mittelpunkt des Halbkreises (s. Körpersprache -> Erhöhung der Aufmerksamkeit durch Beachtung der Raumgesetze).
Natürlich hat die Art und Weise welche Form des Denkens wir bevorzugen auch auf unsere Art zu lernen einen Einfluss. Wenn Sie nebenstehende Grafik vergrößern, erkennen Sie, wo meine Stärken sind. Evtl. finden Sie auch Aussagen welche auf Sie zutreffen. Wenn Sie genaueres über sich erfahren möchten, können Sie sich auch über Herrmann International Deutschland ein eigenes Profil erstellen lassen (s. HDBI® - Einzelprofile). Eigentlich ist es Aufgabe des Lehrenden auf die jeweiligen Lernstärken der Schüler einzugehen. Nicht jeder der Reiten lernen möchte bzw. sich weiterbilden will das Glück hat auf jemanden zu treffen, der dies berücksichtigt. Deshalb möchte ich Ihnen Wege aufzeigen, die Sie selbst in die Lage versetzen auf den Lernprozess in Ihrem Sinne Einfluss zu nehmen.
Habt Ihr mich verstanden? Eine der am häufigsten gestellten Fragen im Reitunterricht ist: “Habt Ihr mich verstanden?” Und die häufigste Antwort ist: “Ja!”. Das ist auch nicht gelogen, denn die Worte hat man verstanden, so wie eine Telefonnummer die man sich nur kurz merkt, später aber nicht mehr weiß. Deshalb muss man das Gelernte 20 Minuten “warmhalten”. Sie können z.B. hingehen und den Lehrenden nach ein paar Minuten darauf ansprechen, dass Ihnen eine Frage gekommen ist und ob er Ihnen das noch erläutern kann.
•	Strukturiert Gelerntes •	Nimmt gelerntes schrittweise auf. •	Übt an Praxisbeispielen •	Erwartet gute Planung und das einhalten von Zeiten. •	Braucht klare und eindeutige Anweisungen  •	Durchdenkt Gelerntes. •	Legt Wert auf Tatsachen. •	Setzt sich kritisch mit dem Gelernten auseinander. •	Beschäftigt sich mit Hintergründen/Zusammenhängen. •	Kann gut mit mündlichen Aussagen umgehen. •	Versucht die Lerninhalte intuitiv zu verstehen. •	Belohnt sich durch Selbsterkenntnis. •	Lernt durch Spiele. •	Legt wert auf bildliche Darstellung.. •	Sucht zukunftsorientierte Lösungen. •	Erfasst durch Zuhören und Austausch. •	Sucht die Verbindung zu persönlichen Erfahrungen. •	Möchte sich Bewegen. •	Will wissen wie sich das Pferd dabei fühlt. •	Bevorzugt gruppen- orientiertes Lernen. A Lernt rational D Lernt experimentell B Lernt organisiert C Lernt emotional
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