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Ich erlebe es immer wieder,

Beispiel: Gebissloses Reiten

Irgend was neues einfach so in den Raum stellen macht wenig Sinn. Um wiedergefunden zu werden, muss es im Gehirn vernetzt werden. Dieses Netzwerk lässt sich nur aufbauen, wenn die Lerninhalte verknüpft werden. Will man jemanden was vermitteln, z.B. seinem Pferd, muss man sich VORHER überlegen, was weiß es schon, was soll es am Ende der Lektion gelernt haben und welche Zwischenschritte sind dafür erforderlich, damit jede einzelne Lerneinheit immer auf die nächste Einheit aufbaut. So dass ein in sich geschlossenes (d.h. OHNE Lücken) Netzwerk an Wissen entsteht.
An sich eine richtig Zielsetzung! Wenn ich jedoch hingehe, einem Pferd, das nicht damit vertraut ist, irgend eine gebisslose Zäumung überzuziehe und ich selbst nicht in der Lage bin ruhig und kontrolliert auf ihm zu sitzen, dann entsteht eine Situation die wir heutzutage als tray&error bezeichnen. Wir versuchen etwas, machen hierbei Fehler und wundern uns, dass sich das gewünschte Ziel nicht einstellen mag. Die anfänglich gemachten Fehler setzen sich im Zwischenhirn erst einmal als negatives Ereignis fest und müssen nachher mit viel Aufwand “überschrieben” werden. Richtig wäre: Sich selber zu schulen (zu schulen lassen) die richtige Balance zu finden. Mittels verschiedener Gebisse das Pferd dazu zu bringen Schritt für Schritt sich und das Reitergewicht so zu tragen, dass es auf feine Signale reagiert. Eine Zäumung auszusuchen, die dem Pferd und der Situation angepasst ist.  
dass, Reiter, wenn sie ein Ziel anstreben, sich und ihr Pferd gleich in die Endsituation versetzen um dann in der Hoffnung, dass sich die Einsicht irgendwann ergibt, dieses Ziel erreichen können.
Fotos: Ernst Göppinger
Lernen: Vom Bekannten zum Neuen
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