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Ich erlebe es immer wieder,

Beispiel: Reitstunde
Sich bewusst an irgend was zu erinnern, bedeutet, dass dies im Großhirn abgespeichert sein muss. Das gilt auch für unsere Pferde. Will man also, dass das Pferd weiß, was diese oder jene Hilfe zu bedeuten hat. Dann muss man das was man vermitteln möchte von dem was man sonst macht isolieren. Erst wenn etwas richtig abgespeichert ist, beginnt das motorische Einüben. Mit diesem Einüben kommt es zum Abspeichern im Kleinhirn. Von dort kann es später schneller aber nicht mehr bewusst abgerufen werden.
dass, Reitern was erklärt wird, währen sie reiten. Später darauf angesprochen, können sie sich allenfalls an Fragmente dessen erinnern.
Immer wieder stellt man fest, dass man während einer Reitstunde viel erklärt bekommen hat, bei der nächsten Stunde aber gar nicht mehr soviel davon weiß. Die Ursache liegt weder darin, dass Sie dumm sind noch darin dass derjenige der unterrichtet unfähig ist. Es wird einfach nur übersehen, dass es zwei Arten von Lerninhalten gibt. Das reiterliche Wissen und  das reiterliche Können. Wenn also jemand Erklärungen bekommt, die zum reiterlichen Wissen gehören ist es besser mit dem Pferd stehen zu bleiben. Denn solange sich das Pferd bewegt, ist das Kleinhirn gefordert und das Großhirn nicht sonderlich aufnahmebereit. Wenn Sie also etwas verstehen wollen, bitten Sie den Lehrenden kurz anhalten zu dürfen. Am besten ist es, die Gruppe positioniert sich um ihn herum und er steht im Mittelpunkt des Halbkreises (s. Körpersprache -> Erhöhung der Aufmerksamkeit durch Beachtung der Raumgesetze).
Foto/Grafiken: Ernst Göppinger
Lernen: Vom großen zum kleinen Hirn
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