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Sie haben das Gefühl Ihr Pferd bestrafen zu müssen?

Lassen Sie es. Tiere kennen sowas wie Strafe, Sanktionen nicht. Sie brauchen den unmittelbaren Zusammenhang zu den Geschehnissen. Deshalb denken Sie in räumlichen Begrenzungen. Innerhalb ihrer Struktur lernen sie, was ihnen gut tut und was nicht. Somit sind sie wie wir in der Lage zu lernen. Sie können aber nicht verstehen, wenn wir im Nachhinein ihnen erklären wollen, dass das was vor sagen wir mal 5 Minuten geschah nicht in unserem Sinne war. Das können sie dann nicht mehr nachvollziehen. Aus diesem Grund hat mir der kanadische Cuttingtrainer Gary Coleman mal erklärt, dass er seine Sporen immer an hat, obwohl er sie nie braucht. “Wenn es doch einmal sein sollte, kann ich nicht erst loslaufen und suchen, wo meine Sporen sind.” Übrigens, Sporen sind dafür da, den Pferden zu erklären, dass wir möchten, dass sie unseren Schenkelsignalen folgen. Sie sollten NIE, wie auch Gerten, Peitschen usw. eingesetzt werden um unseren Unmut über ihr Verhalten auszudrücken. Jede Form von Unmut stuft uns in den Augen der Pferde innerhalb der Hierarchie herab. Oder was halten Sie von einem Chef, wenn dieser laut wird? Haben Sie dann noch Vertrauen zu ihm?
Sträfliches
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